Kopfgeldausstellung
Die Kopfgeldausstellung auf Piraten
Die Marine ist für die Verfolgung und Bekämpfung der Piraterie verantwortlich. Um besonders gefährliche Piraten öffentlich zu kennzeichnen und ihre Ergreifung zu fördern, kann sie ein Kopfgeld auf einzelne Personen oder ganze Crews aussetzen.
Ein Kopfgeld wird durch die oberste Führung der Marine beschlossen. Grundlage hierfür sind Berichte von Marineoffizieren, Zeugenaussagen sowie nachweislich begangene Straftaten. Nicht jeder Pirat erhält sofort ein Kopfgeld – kleinere Vergehen werden zunächst registriert und beobachtet.
Bei der Festlegung der Höhe eines Kopfgeldes werden verschiedene Faktoren berücksichtigt:
Schwere und Anzahl der begangenen Straftaten
Gefahr für die Zivilbevölkerung
Angriffe auf Marineschiffe oder Marinestützpunkte
Einfluss und Bekanntheit innerhalb der Piratenwelt
Atärke und Größe der eigenen Crew
Kontrolle über Inseln oder Handelsrouten
Wiederholte Flucht oder Widerstand gegen die Marine
Je größer die Bedrohung eines Piraten wird, desto höher kann sein Kopfgeld ausfallen. Neue Verbrechen oder wachsende Macht führen häufig zu einer Erhöhung der ausgesetzten Summe.
Jeder gesuchte Pirat erhält einen offiziellen Steckbrief mit Namen oder Alias, einem aktuellen Abbild, der Höhe des Kopfgeldes sowie einer kurzen Beschreibung der zur Last gelegten Verbrechen. Diese Steckbriefe werden an Marinestützpunkten, Häfen und öffentlichen Anschlagtafeln ausgehängt und in den bekannten Handelsstädten verbreitet.
Grundsätzlich kann jeder einen gesuchten Piraten festnehmen und der Marine übergeben. Die Auszahlung des Kopfgeldes erfolgt jedoch erst nach einer eindeutigen Identitätsprüfung durch die Marine. Über die Anerkennung eines Anspruchs entscheidet die zuständige Marinebehörde.