Der Piratenkodex
Der Piratenkodex
§1 Anerkennung der Kaiserordnung
Jeder Pirat, der unter der Kaiserordnung segelt, erkennt deren Rangordnung und Autorität an. Die Entscheidungen des Piratenkaisers sowie der von ihm eingesetzten Admiräle der See sind zu respektieren.
§2 Freiheit der Crews
Jede Piratencrew ist in ihren Entscheidungen unabhängig. Kurs, Bündnisse und Lebensweise obliegen allein dem jeweiligen Kapitän, sofern die Bestimmungen dieses Kodex eingehalten werden.
§3 Respekt unter Piraten
Unprovozierte Angriffe auf Crews der Kaiserordnung sind untersagt. Streitigkeiten sollen zunächst durch Verhandlungen oder einvernehmliche Duelle zwischen den Verantwortlichen beigelegt werden.
§4 Schutz neutraler Häfen
Freihäfen und als neutral erklärte Ankerplätze stehen unter dem Schutz der Kaiserordnung. Kämpfe, Plünderungen oder Morde innerhalb dieser Häfen sind streng untersagt.
§5 Achtung des Wortes
Ein gegebenes Wort, ein geschlossener Vertrag oder eine unter weißer Flagge vereinbarte Übereinkunft ist bindend. Verrat an solchen Vereinbarungen gilt als schweres Vergehen.
§6 Schutz von Unterhändlern
Gesandte, Boten und Unterhändler der Kaiserordnung genießen freies Geleit. Wer ihnen Schaden zufügt oder ihre Mission behindert, stellt sich gegen die gesamte Kaiserordnung.
§7 Recht auf Herausforderung
Jeder Pirat besitzt das Recht, einen Höhergestellten nach den Regeln der Kaiserordnung herauszufordern. Eine solche Herausforderung muss öffentlich erklärt und ehrenhaft ausgetragen werden.
§8 Beute
Die Verteilung der Beute obliegt ausschließlich dem Kapitän der jeweiligen Crew. Vereinbarte Anteile sind einzuhalten. Wer Beute unterschlägt oder seine Mannschaft betrügt, verliert deren Vertrauen und Schutz.
§9 Verrat
Verrat an der eigenen Crew, an Verbündeten oder an der Kaiserordnung zählt zu den schwersten Verbrechen. Der Täter kann für vogelfrei erklärt und von allen Piraten verfolgt werden.
§10 Wahrung des Gleichgewichts
Kein Pirat darf durch seine Taten das Gleichgewicht der Weltmeere mutwillig gefährden. Handlungen, die einen Krieg zwischen den großen Flotten oder den Nationen auslösen könnten, können durch den Piratenkaiser oder die Admiräle der See unterbunden werden.
§11 Das Recht des Meeres
Auf offener See gilt das Recht des Stärkeren – jedoch nur gegenüber jenen, die nicht unter dem Schutz der Kaiserordnung stehen. Ehre und Respekt gegenüber Gleichrangigen sind stets zu wahren.
§12 Das Vermächtnis Kael Vanes
Der Piratenkodex ist das Vermächtnis des Piratenkaisers Kael Vane. Seine Grundsätze dienen der Wahrung von Freiheit, Ehre und Gleichgewicht auf den Weltmeeren. Wer den Kodex bricht, verliert den Anspruch, sich Pirat der Kaiserordnung zu nennen.
§13 Recht der weißen Flagge ("Parley-Recht")
Jeder Kapitän, jede Crew oder jeder Gesandte besitzt das Recht, unter weißer Flagge um Verhandlungen zu ersuchen. Während der Dauer dieser Verhandlungen ruhen sämtliche Kampfhandlungen. Beide Seiten sind verpflichtet, den Unterhändlern freies Geleit zu gewähren und dürfen weder Waffen gegen sie erheben noch ihre Gefangennahme oder Tötung veranlassen.
Das Recht der Flagge endet, sobald eine Partei die Verhandlungen für beendet erklärt oder eine der beteiligten Seiten die Waffen erhebt. Wer das Recht der Flagge missbraucht, um einen Hinterhalt vorzubereiten, Informationen zu stehlen oder den Gegner anzugreifen, begeht einen schweren Bruch des Piratenkodex und verliert den Schutz der Kaiserordnung.