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Allgemeines über Asteria
Asteria
Karte von Asteria
Asteria gilt als das wirtschaftliche, kulturelle und diplomatische Zentrum der bekannten Welt. Durch seine zentrale Lage zwischen den vier großen Weltmeeren entwickelte sich der Kontinent bereits früh zum wichtigsten Knotenpunkt des internationalen Handels. Händler aus allen Teilen der Welt laufen die zahlreichen Häfen Asterias an, wodurch Waren, Kulturen und Ideen aus den unterschiedlichsten Regionen aufeinandertreffen. Wohlstand, Bildung und Fortschritt prägen vielerorts das Bild des Kontinents, auch wenn sich hinter der glänzenden Fassade politische Intrigen, wirtschaftliche Konkurrenz und soziale Unterschiede verbergen. Die Landschaft Asterias ist ebenso vielfältig wie seine Bewohner. Fruchtbare Ebenen, weitläufige Flusstäler, dichte Laubwälder und sanfte Hügellandschaften bieten ideale Voraussetzungen für Landwirtschaft und Siedlungen. Entlang der Küsten reihen sich bedeutende Hafenstädte aneinander, während das Landesinnere von wohlhabenden Handelsstädten, Universitäten und alten Adelssitzen geprägt wird. technischer Stand Asteria zählt zu den technisch fortschrittlichsten Kontinenten der bekannten Welt und gilt als Motor zahlreicher Innovationen. Vor allem in den Bereichen Schiffsbau, Maschinenbau und Infrastruktur nimmt der Kontinent eine führende Rolle ein. Die meisten größeren Städte verfügen bereits über ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz, das wichtige Handelszentren miteinander verbindet. Dampflokomotiven übernehmen den Großteil des Ferntransports von Waren und Personen, während Pferdekutschen innerhalb der Städte weiterhin den Straßenverkehr dominieren. Auch die Schifffahrt entwickelt sich stetig weiter. Zwar bestehen die meisten Handels- und Kriegsschiffe weiterhin aus klassischen Segelschiffen, doch moderne Werften experimentieren zunehmend mit Hilfsmotoren, die insbesondere bei Windstille oder schwierigen Hafenmanövern eingesetzt werden. Viele der renommiertesten Schiffsbauer der bekannten Welt haben ihren Sitz in Asteria. Die größeren Städte verfügen bereits über Telegrafennetze, welche Behörden, Banken und Marinestützpunkte miteinander verbinden. Elektrische Beleuchtung findet sich bislang nur in wenigen wohlhabenden Stadtvierteln oder öffentlichen Gebäuden. Der überwiegende Teil der Bevölkerung nutzt weiterhin Gaslaternen, Öllampen oder Kerzen. Besonders wohlhabende Bürger besitzen bereits die ersten Automobile, die ursprünglich auf Valdros entwickelt wurden. Aufgrund ihres hohen Preises gelten sie jedoch als Prestigeobjekte und sind im Straßenbild noch eine Seltenheit. Flora & Fauna Asteria zeichnet sich durch ein gemäßigtes Klima, fruchtbare Böden und eine außergewöhnlich artenreiche Natur aus. Weite Ebenen, dichte Laub- und Mischwälder, sanfte Hügellandschaften sowie zahlreiche Flüsse und Seen prägen das Landschaftsbild. Durch die günstigen klimatischen Bedingungen zählt der Kontinent zu den fruchtbarsten Regionen der bekannten Welt und gilt als Kornkammer vieler Reiche. Die Wälder Asterias bestehen überwiegend aus Eichen, Buchen, Ahorn- und Kastanienbäumen. In höheren Lagen wachsen Nadelwälder mit Tannen und Kiefern, während die Flussufer von Weiden und Erlen gesäumt werden. Im Frühling verwandeln weitläufige Wildblumenwiesen, Lavendelfelder und Obstplantagen zahlreiche Regionen in farbenprächtige Landschaften. Weinreben, Apfel- und Kirschbäume sowie verschiedenste Getreidesorten gehören zu den wichtigsten Nutzpflanzen des Kontinents. Die Tierwelt ist ebenso vielfältig. Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse, Dachse und Hasen sind in den Wäldern heimisch, während in den Gebirgsregionen Steinböcke und Wildziegen anzutreffen sind. Wölfe und Braunbären leben vor allem in den unberührten Waldgebieten und gelten als seltene, aber respektierte Raubtiere. An den Küsten Asterias bestimmen Möwen, Kormorane und Seeadler das Bild. Robben ruhen auf felsigen Inseln vor der Küste, während Delfine häufig die Handelsschiffe begleiten und von Seeleuten als Glücksbringer angesehen werden. Die fischreichen Gewässer beherbergen Kabeljau, Hering, Makrelen, Thunfische und zahlreiche Muschel- sowie Krebsarten, die einen wichtigen Bestandteil der asterianischen Küche bilden. Auch die Landwirtschaft profitiert von den günstigen Bedingungen. Weite Felder mit Weizen, Gerste, Roggen und Hafer versorgen große Teile der Bevölkerung. Gemüse wie Karotten, Kohl, Zwiebeln und Kartoffeln wird nahezu überall angebaut, während Obstgärten Äpfel, Birnen, Kirschen und Pflaumen hervorbringen. Wein aus den südlichen Regionen Asterias genießt auf allen Kontinenten einen hervorragenden Ruf und zählt zu den wichtigsten Exportgütern. Neben den bekannten Tier- und Pflanzenarten existieren auch einige seltene Arten, die ausschließlich auf Asteria vorkommen. Besonders bekannt ist der Goldfasan von Aurelion, dessen schimmerndes Federkleid als Symbol für Wohlstand und Eleganz gilt. Ebenso berühmt sind die Silberhirsche der Nebelwälder, deren Begegnung in alten Legenden als Zeichen für Glück und eine sichere Heimkehr beschrieben wird. Die Bewohner Asterias pflegen seit Jahrhunderten einen respektvollen Umgang mit ihrer Natur. Große Teile der ursprünglichen Wälder stehen unter besonderem Schutz, und die Jagd auf bedrohte Tierarten ist in vielen Reichen streng geregelt. Dadurch konnte sich Asteria trotz seiner dichten Besiedlung einen Großteil seiner natürlichen Vielfalt bewahren und gilt bis heute als einer der artenreichsten Kontinente der bekannten Welt.